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Einsparungen durch weniger Fehlzeiten und Heizkosten
Wer geglaubt hat, dass durch die Klimaerwärmung der Winter der Vergangenheit
angehört, ist jetzt eines Besseren belehrt. Die Zahl der Erkrankungen durch die
trockene Heizungsluft stieg während der Heizperiode sprunghaft an und weiter
steigende Krankenzahlen sind somit vorprogrammiert. Wer der Meinung ist,
immer noch raumlufttechnische Anlagen ohne Luftbefeuchtung in Büroräumen
und Aufenthaltsräumen zu betreiben, sorgt für eine niedrige Anwesenheit der
Mitarbeiter in den Betrieben, da die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten durch
defekte Schleimhäute nicht zu vermeiden ist.
Peter Iselt,
Alfred Kaut GmbH + CO.
Wuppertal, KKA 2/2009
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Der Grund, warum immer wieder auf die
Luftbefeuchtung verzichtet wird, liegt meines
Erachtens in der mangelnden Aufklärung über
den viel größeren Nutzen als die Investitionskosten.
Gesunde Mitarbeiter führen zu einer
erheblichen Kostensenkung durch weniger
Krankschreibungen in den Betrieben. Entgegen
den Behauptungen, dass wissenschaftlich
nichts erwiesen und dass angeblich Staub die
Ursache für trockene Schleimhäute sei, muss
man doch immer wieder feststellen, dass
genau das Gegenteil der Fall ist.
Ursachen
solcher Meinungsbildungen liegen auch in
der ungenügenden Recherche über Studien
der Luftfeuchtigkeit, die in den 60er und 70er
Jahren durchgeführt wurden. 20 - 25 % relative
Luftfeuchtigkeit, wie wir es in diesem Jahr schon über einige Wochen hatten, sorgen für
geschädigte Schleimhäute und tragen nicht
gerade zu einem gesunden Arbeitsklima bei.
Eine Umfrage (1979) der 57 HNO-Fachärzte
hat ergeben: Ca. 60 % waren der Meinung,
dass die trockene Raumluft in beheizten Räumen
die Entstehung bzw. die Ansteckung von
Erkältungskrankheiten wesentlich beeinflusst.
Für die ausgetrockneten Schleimhäute ihrer
Patienten haben 90 % der Fachärzte die zu
niedrige relative Luftfeuchtigkeit in beheizten
Räumen verantwortlich gemacht.
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