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Mein Klima stimmt  

Mein Klima stimmt

Die Klimatisierung von Räumern kommt nicht nur für die Wirtschaft in Frage, die damit die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter in Büros und Produktion fördert oder empfindliche Maschinen schützt. Sie bietet sich auch nicht allein bei Neubauten komfortabler Wohnungen oder Eigenheime an.

Eine Klimaanlage kann auch für ein ganz normales, seit 100 Jahren bestehendes Haus, ein Segen sein. Ein schönes Bergisches Haus, rund 100 Jahre alt, am Stadtrand von Wuppertal. Das Haus wird geheizt mit einer noch recht modernen Ölheizung und ist mit neuen Holzfenstern ausgestattet, so dass keine Energie durch die Fenster entweicht. Das Problem war das Schlafzimmer, mit einem Fenster nach Süden, einem kleinen Fenster in einer Dachgaube und einer schrägen Wand. Die Isolierung des Daches zeigte sich der zunehmenden Zahl heißer Tage nicht gewachsen. Im Sommer kam es teilweise zu Zimmertemperaturen von bis zu 30 Grad – für ein Schlafzimmer kaum erträglich.

Es ging also um die Klimatisierung eines Raumes. Das Problem wurde den Spezialisten im Hause Kaut vorgetragen. Eine Ortsbesichtigung förderte noch ein paar Probleme zutage. Die Verbindungsleitung vom Innen- zum Außengerät konnte schlecht über die Aussenwand geführt werden, falls man das Außengerät im Garten aufstellen wollte. Die schön verschieferte Fassade wäre verschandelt worden. Uwe Röhle von Kaut wusste Rat. Ein Wandgerät in den Innenraum und das Außengerät aufs Dach. Die Verbindungsleitung ging durch die Wand der Dachgaube nach draußen. Um jede optische Beeinträchtigung zu vermeiden, wurde das Außengerät bei Kaut in der Farbe der Dachziegel lackiert. Auch das Podestgitter wurde in ziegelrot geliefert .

Die Montage verlief problemlos. Morgens um 7.30 Uhr erschienen die Dachdecker, montierten ein kleines Gerüst und das Podestgitter für das Außengerät. Um 9 Uhr konnten Monteure von Kaut anrücken. Sie deckten die Montagebereiche komplett ab, so dass im Schlafraum kein Schmutz entstand, montierten das Innengerät unter der Decke an die Wand, führten einen kaum sichtbaren Kabelkanal bis zur Innenwand der Dachgaube, bohrten durch, montierten das Außengerät und schlossen die Anlage an eine vorhandene Stromquelle an. Testlauf und Bedienungsanweisung verliefen problemlos, so dass die Monteure am Mittag wieder abrücken konnten. Nun traten die Dachdecker wieder an, dichteten den Durchbruch im Schiefer und packten ihr Gerüst wieder ein.
Kaum zu sehen: Das ziegelrot lackierte Außengerät auf dem Dach des Bergischen Hauses.

Um 15.30 Uhr waren die Arbeiten beendet und das Schlafzimmer perfekt klimatisiert. Die nächsten heißen Tage können kommen. Die kalten übrigens auch, denn die energiesparende Wärmepumpe kann natürlich auch heizen.

Zur Technik: Montiert wurden ein Wärmepumpen-Wandgerät (SAP-KRV93EHFP) und eine Wärmepumpen-Außeneinheit (SAP-CRV93EHFP) mit einer Nennkälteleistung von 2,65 KW und einer Nennheizleistung von 3,60 KW. Der Einsatzbereich im Kühlbetrieb liegt zwischen +19 und +43 Grad Celsius, im Hezbetrieb zwischen -8 und +18 Grad. Der Stromverbrauch ist deshalb erfreulich gering, weil sich die Wärmepumpe ihre Energie aus der Außenluft holt.

Information:
Uwe Röhle, Kaut Wuppertal,
Tel. 0202/2682141

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