Die Notwendigkeit der Luftbefeuchtung
in Büro-
und Verwaltungsgebäuden
Aus Kostengründen wurde in den vergangenen
Jahren sehr oft auf eine Luftbefeuchtungsanlage verzichtet.
Die Folge hiervon sind ausgetrocknete Schleimhäute
und ein mangelndes Behaglichkeitsgefühl. Das
Risiko für Erkältungskrankheiten nimmt zu,
während die Leistungsfähigkeit des Menschen
abnimmt. In zahlreichen Untersuchungen ist festgestellt
worden, das eine erhebliche Zunahme der Erkältungskrankheiten
festzustellen ist, wenn die rel. Feuchte im Raum unter
40% sinkt.
Ein Raumzustand, bezogen auf eine Raumtemperatur von
22...24°C und einer Raumfeuchte,
die zwischen 40 und 45% liegt, reduziert
die Ansteckungsgefahr für Erkältungen und
Influenza um ca. 50%.
Nachgewiesen wurde, dass durch permanente Einatmung
von trockener Raumluft die Schleimhäute austrocknen
und sich somit ein idealer Nährboden für
Krankheitserreger bildet. Die ersten Symptome sind
Trockenheit im Nasen- u. Rachenraum, die sich bis
zu schmerzhaften Reizen steigern können. Sehr
oft wird das Sprechen und Schlucken erschwert.
Die Trockenheit beeinträchtigt die Flimmerhaare
in ihrer Funktion, der Schleim wird eingedickt und
bleibt als klebrige Masse an den Schleimhäuten
haften. Das Atmwegsselbstreinigungssystem arbeitet
nur noch unzureichend, so dass Bakterien ein günstiges
Milieu zur Entwicklung von Krankheiten vorfinden.
Statistisch erkranken im Jahr ca. 3 Mio. Menschen
an Erkältung und Influenza.
Die Kosten, verursacht durch die Krankheit, betrugen
je Mitarbeiter ca. 4000 bis 5000 €.