Gerade in den letzten Jahren hat die Klimatechnik wesentlich dazu beigetragen, daß schwierigste Operationen ohne Komplikationen möglich geworden sind. Herz-, Leber-, Nierentransplantationen, Hautübertragungen, sowie die Behandlung auf Intensivstationen, wo z. B. Patienten mit schwersten Verbrennungen wieder geheilt werden, wären ohne die entsprechende Raumluftqualität nicht denkbar.
Aufgrund dieser extremen hygienischen Anforderungen sollte zur Luftbefeuchtung nur Dampf verwendet werden. Dampfbefeuchter gewährleisten eine Befeuchtung ohne jegliche Gefahr des Einschleusens von Bakterien in die klimatisierten Räume. Voraussetzung dafür ist eine gleichmäßige Einbringung und Verteilung des Dampfes in den Luftvolumenstrom der RLT-Anlage, ohne Kondensationserscheinungen bzw. Taupunktunterschreitung. Jede feuchte, warme Stelle im Luftkanal ist potentielle Brutstätte für Bakterien und Pilze.
Der Schwerpunkt der Luftbefeuchtung liegt in den Bereichen Operationsräume, Intensivstationen, Pathologie und Laboratorien.
Auch die elektrischen Geräte in Operationssälen können empfindlich reagieren, das heißt es können elektrische Schläge entstehen. Dies muss vor allem auch im Zusammenhang mit entzündbaren narkotischen Gasen berücksichtigt werden. Die Luftfeuchtigkeit in Entbindungsstationen und Säuglingsintensivstationen ist von entscheidender Bedeutung, da Säuglinge sehr empfindsam auf trockene Luft reagieren.
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